Vorgehensmodelle aus dem Software-Engineering

Entsprechende Vorgehensmodelle zur Beschreibung des passenden Entwicklungsprozesses sind im Bereich der Software-Entwicklung mittlerweile Stand der Technik. Entscheidend hierbei – ganz egal bei welchem Vorgehensmodell, ob objektorientiertes Modell, V-Modell, Extreme Programming, agile Prozessmodelle, o.ä. - ist aber immer die Abfolge der nachfolgenden Schritte:

  • Anforderungsanalyse
  • Konzeption
  • Implementierung
  • Integration
  • Betrieb

Der Unterschied der verschiedenen Vorgehensmodelle liegt meist bloß in der Detaillierung der verschiedenen Schritte und in den vorgeschlagenen Iterationsschleifen dazwischen. Begonnen wird aber immer bei den Anforderungen und nicht mit einem vorgefassten Lösungsvorschlag.

ANDATA verwendet die entsprechenden Vorgehensmodelle aber nicht nur für die Softwareentwicklung sondern erweitert diese auch noch für die System- und Funktionsentwicklung.

So wird beispielsweise bei mechatronischen Systemen nicht nur die Software (also der elektronische Teil) nach diesen Vorgehensmodellen entwickelt, sondern diese auch auf den mechanischen und funktionalen Teil angewendet. Dazu stellen wir beispielsweise die funktionalen/mechanischen Anforderungen in Form von Beispielen aus Versuchen und/oder stochastischen Simulationen dar und trainieren dem mechanischen System dann quasi sein gewünschtes Verhalten an.

Das Anforderungsmanagement des Systems wird damit unter Verwendung der entsprechenden DataMining- und SoftComputing-Verfahren zu einem aktiven und vor allem konstruktiven Prozess, bei welchem die Anforderungen dann in einem Modell vorliegen. Dieses ermöglicht, dass Anforderungskonflikte zwischen gewünschten Aktionen und der gegebenen Sensorik frühzeitig aufgezeigt und gelöst werden können.