Evolution - benötigt diese nicht sehr lange Zeit?

Brauchen evolutionäre Ansätze nicht sehr lange Zeit zum Finden von verbesserten Lösungen?

Hier gilt wieder das selbe wie bei den anderen Ansätzen aus dem Bereich des Soft-Computing: bei komplexen Problemen ist man damit in der Regel schneller, weil die eigentliche Komplexität in der Problemstellung und nicht in der Lösungsalgorithmik steckt. Im Gegensatz zu klassischen Verfahren steigt z.B. der Aufwand nicht exponentiell mit der Anzahl der Parameter. Damit kann man theoretisch beliebig viele Parameter als konstruktive Designparameter berücksichtigen.

Bei komplexen Problemen zeigt sich weiters, dass ein Hauptteil der Problematik in einer sauberen Formulierung der Zielfunktion steckt, welche möglichst frei von intrinsischen Konflikten sein sollte. Auch dafür hat man bei evolutionären Ansätzen weit mehr Möglichkeiten, u.a. weil diese gradientenfrei arbeiten und damit u.a. auch die einzige Möglichkeit für nicht-glatte Problemstellungen bieten.

Zuletzt aktualisiert am 2020-12-12 von Andreas Kuhn.

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