ANDATA Neuigkeiten
Aufnahme von Expectator und der FEM Operations Toolbox in das Mathworks 3rd party connections Programm
Wir freuen uns sehr mitzuteilen, dass wir auch mit unseren Produkten Expectator und der neuen FEM Operations Toolbox in das Mathworks 3rd Party Connections-Programm aufgenommen wurden!
Vor 20 Jahren haben wir die bewusste und wohlüberlegte Entscheidung getroffen, unsere KI-Lösungen auf der vertrauenswürdigen und leistungsstarken Mathematik von Mathworks aufzubauen.
Mit der neuen FEM Operations Toolbox konnten wir damit wieder Dinge tun, die es in dieser Form auf dem Markt nicht gibt. Auf diese Weise wollen wir völlig neue Ansätze in der Entwicklung und Zulassung sicherheitskritischer Anwendungen ermöglichen, wie z.B. in der integralen Fahrzeugsicherheit.
Die FEM Operations Toolbox und Expectator sind grundlegende Bestandteile für Lösungen, die ANDATA unter der Marke commodo (Complex Modelling and Simulation Operations) zusammenfasst, welche die Finite-Elemente-Methode (FEM) und Computer Aided Engineering (CAE) mit Künstlicher Intelligenz (KI) kombinieren.
Vielen Dank an Mathworks für die stetige Unterstützung und Reaktionsfähigkeit. Wir gehen weiter auf den sicheren Weg zur VisionZero! Erwarten Sie, dass weitere folgen werden...
CAE + AI mit commodo und der FEM Operations Toolbox bei der NAFEMS
Seit nun mehr als 15 Jahren beschäftigt sich ANDATA unter dem Titel commodo (complex modelling and simulation operations, siehe Versagensprognose) mit der kombinierten Anwendung von Methoden der Artificial Intelligence (AI) im Computer Aided Engineering (CAE). Lange nur ein Nischen-Thema für Experten und Innovatoren, steht dieses nun an der Schwelle zum Eintritt in den Mainstream.
Rechtzeitig liefert ANDATA nun dazu mit der FEM Operations Toolbox einen Enabler für die direkte Applikation von KI und Machine Learning-Verfahren auf und in Finite Element-Simulationen, insbesondere der Crash-Simulation.
Erfahrungsberichte und Anwendungsbeispiele dazu präsentierten wir auf der NAFEMS-Konferenz am 24. Oktober 2023 in München.
Wir sind fest überzeugt davon, dass die Kombination von CAE mit KI u.a. ein wesentlicher Meilenstein bei der Entwicklung zukünftiger Fahrzeugsicherheitssysteme am Weg zur VisionZero ist. Und dies sowohl für
- eine verbesserte und realistischer Simulation in der Produktentwicklung als auch
- in der primär simulationsbasierten Systemabsicherung und Produkt-Abnahme.
Für weiter Informationen kommen die zur NAFEMS-Veranstaltung am 24.Oktober oder kontaktieren uns direkt.
Verkehrschaos durch Roboter-Taxis in San Francisco
Jüngsten Nachrichten wie CNN: ‘Complete meltdown’: Driverless cars in San Francisco stall causing a traffic jam zufolge sorgen Robotaxis von Cruise und Waymo für großes Chaos in den Straßen von San Francisco.
Unglücklicherweise scheinen sich damit unsere mathematisch begründeten Vorhersagen von vor einigen Jahren zu bewahrheiten.
🚦 Derartige Verkehrsprobleme durch den Einsatz von autonomen Fahrzeugen wurden bereits frühzeitig im Rahmen des Forschungsprojekts WienZWA identifiziert und benannt (siehe dazu etwa Will autonomous cars solve our traffic problems?, Balancing the benefits of automated driving, and Test Fields and Advanced Accompanying Methods as Necessity for the Validation of Automated Driving).
💡 Die Gründe liegen auf der Hand und sind klar beschrieben. Natürlich gibt es auf der Ebene von Sensoren und Regelungsalgorithmen noch weitere technische Herausforderungen. Die Experten von Cruise und Waymo werden sie früher oder später durch sorgfältiges und systematisches Engineering lösen. Aber es gibt immer noch tiefgreifende konzeptionelle Probleme auf der Ebene des Verkehrs und des interaktiven Verhaltens der entsprechenden Systeme und der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Dies kann nicht allein durch die Betrachtung der Fahrzeugtechnologien gelöst werden. Ihre Lösung erfordert einen breiteren Ansatz der Gemeinschaft sowie den Beitrag weiterer Stakeholder-Gruppen.
Glücklicherweise sind konkrete Lösungsstrategien bekannt und bereits in der Umsetzung bzw. stehen diese bereits mit hohen Reifegraden zur Verfügung:
👉 Infrastructure Support for Automated Driving (ISAD) um
- aktuelle Informationen aus originalen, vertrauenswürdigen Quellen für bestmögliche Fahrentscheidungen zu liefern,
- den Gültigkeitbereich der Fahrzeuge mit externer Hilfe zu erweitern,
- dynamische Gefahren- und Risikokarten zur Prävention von Unfällen und Staus zu liefern,
👉 Virtuelle Verkehrsregelung für
- eine selbstorganisierte Koordination der automatiserten Fahrzeuge,
- die Ermöglichung von aktiver Kooperation,
👉 Automatisiertes, selbst-organisiertes, verteiltes Verkehrsmanagement und intelligente Verkehrsregelung um
- Störungen und Staus schnell aufzulösen und idealerweise zu verhindern,
- um die besten Regelungsstrategien auf Basis der aktuellen und prognostizierten Situation auszuwählen,
👉 Digitale Zwillinge der Verkehrsinfrastruktur für
- einen multilateralen und vertrauenswürdigen Austausch von geteilten Informationen zwischen der Infrastruktur und den verschiedenen Verkehrsteinehmer,
- eine Konsolidierung der geteilten Informationen aus diversen Quellen mit unterschiedlichen Vertrauensgraden,
👉 Dezidierte und gesamtheitliche System-of-Systems Architekturen um
- die obigen Punkte kontrolliert und orchestriert zusammenzufügen und zu bündeln,
- die Komplexität des gesamten Verkehrssystems zu reduzieren.
Mehr Details, wie die anstehenden Herausforderungen nachhaltig gemeistert werden und wie die Vorteile des automatisierten Fahrens dennoch realisiert werden können, finden Sie unter dem Dach von VERONET.
Achten Sie hier auch auf weitere bevorstehende Initiativen, über welche demnächst informiert werden (>FUNDAMENTO, DESIRE2, DETECTION, NORBERT, ODD, ...).
FISITA World Congress 2023
Bevor wir in die Sommerpause gehen, wollen wir noch eine kurze Ankündigung machen:
Der FISITA World Congress 2023 findet ab dem 12. September in Barcelona statt.
ANDATA wird sofort die erste technische Session zum Thema "Integrierte Sicherheit, vernetztes und automatisiertes Fahren" mit einem Vortrag zum Thema "Kritikalitätsabschätzung für vernetzte, kooperative Kollisionsvermeidung" eröffnen.
Ex ante einige Schlüsselthemen:
👉 Im Rahmen des Projekts DIGEST haben wir damit begonnen, Grundlagen für digitale Zwillinge der Verkehrsinfrastruktur zu definieren. Es geht dabei um die zur Verfügungstellung von Informationen für eine verbesserte Fahrentscheidung im kooperierten, vernetzten, automatisierten Fahren durch eine "CCAM Decision Support Platform".
👉 Eckpfeiler für den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ist die Definition einer gemeinsamen Sprache, um Beobachtungen, Intentionen, Fähigkeiten und ODDs auszudrücken.
👉 Das Projekt COPE (Collective Perception) zeigte, wie solche Informationen generisch aussehen können, um Kollisionen zwischen jeder Art von Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, insbesondere für den Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer.
👉 Im Rahmen des Projekts IntIntSec werden wir diese in einen ganzheitlichen digitalen Zwilling einer intelligenten Kreuzung integrieren, um den besten Kompromiss zwischen Fahrzeugeffizienz (Energieeinsparung), Verkehrseffizienz (Vermeidung von Staus) und Sicherheit (kollisionsfrei bleiben) zu finden.
Wir liefern die Regelungsalgorithmen und das zugrunde liegende technologische Framework.
Wir freuen uns darauf, Sie in Barcelona zu sehen, um den sicheren Weg zur Vision Zero zu ebnen.
Veröffentlichung der Ergebnisse des Projekts DIGEST - Digitaler Zwilling des Verkehrssystem
2 Jahre lang entwickelten die Partner des Konsortiums aus dem Logistikum der FH Oberösterreich, ANDATA, DLR, Hitec, Arndt IDC bzw. consu einen Digitalen Zwilling des Verkehrssystem Straße für die ASFINAG, BASt und ASTRA.
Nun wurden die Projektergebnisse offiziell als IEEE-Journal-Paper veröffentlicht:
Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zum sicheren und vertrauenswürdigen Austausch von Informationen im Verkehr für
- kooperatives, vernetztes, automatisiertes Fahren,
- Verkehrsmanagement,
- Bau-Management und Wartung
in Form einer CCAM Decision Support Plattform geliefert.
Als eine der Hauptanwendungen ist Infrastructure Support for Automated Driving (ISAD) with ODD awareness vorgesehen.
Weitere Details zu den Nachrichten erfahren Sie jeweils auf Anfrage an info@andata.at.