Software Release Notes 6.1
von Toni Palau (Kommentare: 0)
ANDATA freut sich, das ANDATA Frühlingsrelease 6.1 vorzustellen! Mit dieser Version setzen wir die Modernisierung unserer Software Suite fort und erweitern gleichzeitig die Analysefähigkeiten unserer Kernwerkzeuge. Das Release markiert den Abschluss eines wichtigen Meilensteins bei der Ablösung Java-basierter Legacy-Frameworks, bringt umfangreiche Erweiterungen der Signalverarbeitung im Stipulator, erweitert den Funktionsumfang des Expectator und begrüßt mit DataDiver ein neues Tool in der ANDATA Softwarefamilie.
Mit Version 6.1 wurden nun sämtliche grafischen Benutzeroberflächen und Dialoge unserer Software auf MATLAB®s aktuelles uifigure-Framework umgestellt. Damit wird die bereits vor mehreren Releases gestartete Modernisierungsinitiative abgeschlossen und die Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen MATLAB-Versionen einschließlich der neuesten Version R2026a sichergestellt. Die Umstellung ermöglicht zudem eine engere Integration bislang separater Dialoge in die Hauptanwendungen. Im Stipulator steht beispielsweise die Definition und Bearbeitung von Signalverarbeitungsketten nun direkt im Hauptfenster über den neuen Tab Processings zur Verfügung, was zu einem effizienteren und übersichtlicheren Arbeitsablauf führt.
Auch die Signalverarbeitung wurde um mehrere wichtige Funktionen erweitert. Bestehende Signalverarbeitungsketten können nun als Module innerhalb anderer Signalverarbeitungsketten wiederverwendet werden, wodurch sich modulare und leichter wartbare Konfigurationen erstellen lassen. Einzelne Verarbeitungsschritte können temporär deaktiviert werden, ohne sie aus einer Signalverarbeitungskette entfernen zu müssen. Dies vereinfacht Tests und die schrittweise Entwicklung von Signalverarbeitungen. Darüber hinaus ermöglichen die neue processing variables die Definition benutzerdefinierter Konstanten, die innerhalb von Signalverarbeitungsketten verwendet werden können. Dies erhöht die Flexibilität und reduziert den Konfigurationsaufwand.
Weitere Neuerungen umfassen die vollständige Umstellung und Modernisierung aller Dialoge zur Kalibrierung von Erwartungen im Expectator auf das uifigure-Framework sowie die Integration von Plausibilitätsübersichten direkt in das Hauptfenster der Anwendung. Darüber hinaus freuen wir uns, mit DataDiver ein neues Tool zur interaktiven Datenexploration vorzustellen, das bereits in unserem Software-Blog angekündigt wurde. Ergänzend zu diesen funktionalen Erweiterungen wurde die Behandlung von Fehlern und Warnungen in allen Tools grundlegend überarbeitet und vereinheitlicht. Fehler, Warnungen und Informationsmeldungen werden nun konsistent über die integrierte Status-Table-Komponente dargestellt, wodurch Transparenz und Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden.
Den schnellsten und einfachsten Weg zum ANDATA Frühlingsrelease 6.1 findet man unter Wie installiert man die ANDATA-Software.
Die wichtigsten Neuerungen sind im Folgenden beschrieben.
Stipulator
- Die Benutzeroberfläche Edit signal processing unter Processings > Edit wurde in das Hauptfenster des Stipulator integriert und steht nun über den neuen Tab Processings zur Verfügung.
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Bestehende Signalverarbeitungen können nun als Module innerhalb anderer Signalverarbeitungsketten verwendet werden.
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Ein neues Konzept von processing variables ermöglicht die Definition benutzerdefinierter Konstanten, die innerhalb von Signalverarbeitungen referenziert werden können.
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Einzelne Verarbeitungsschritte können temporär deaktiviert werden, ohne sie aus einer Signalverarbeitungskette entfernen zu müssen. Dies vereinfacht Tests und die Entwicklung von Verarbeitungsabläufen.
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Es wurde ein Problem behoben, das beim Hinzufügen einer neuen Kategorie unter File > Reference attributes > Edit… auftreten konnte.
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(SI-375) Das Scrollen im Tab Actions in Cases > Edit > Modify… war fälschlicherweise inaktiv, wenn die Liste der Aktionen den verfügbaren Platz in der Benutzeroberfläche überschritt. Dieses Problem wurde nun behoben.
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Eine inkorrekte Aktualisierung der Zeilenfarben nach dem Umordnen von Cases mittels Cases > Reorder wurde behoben.
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Es wurde ein Problem in Signals > Show assignments… behoben, das auftreten konnte, wenn ein Stipulator-Projekt Cases, jedoch keine Referenzsignale oder Referenzattribute enthielt.
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Signals > Show assignments… konnte bei wiederholter Ausführung fehlschlagen. Dieses Problem wurde nun behoben.
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(SI-387) Es wurde ein Problem in der Worker-Funktion createActions behoben, bei dem numerische Rundungseffekte NaN-Werte für Aktionen der Form [Inf Inf] erzeugen konnten.
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Der Standardwert der Einstellung „Link axes“ unter Analysis > Preferences… wurde geändert. Die X-Achsen von Plot-Figuren sind nun standardmäßig miteinander verknüpft.
Brainer
- (SI-381) Es wurde ein Problem behoben, durch das bestimmte Plot-Funktionen nach Verwendung des Befehls brainer('setplotspecificppsettings') nicht mehr korrekt funktionierten.
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Unter Models > Sampling settings… wurde ein Fehler behoben, der beim Öffnen bestimmter Konfigurationen auftreten konnte.
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Es wurde ein Problem behoben, das das Hinzufügen benutzerdefinierter Erweiterungen zu bestehenden Menüs verhinderte.
Expectator
- Im Zuge der Anpassung in Stipulator wurde auch in Expectator die Möglichkeit eingebaut, einzelne Schritte einer Signalverarbeitung temporär deaktivieren zu können, ohne sie aus einer Signalverarbeitungskette entfernen zu müssen.
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Ebenfalls die im Stipulator vorgestellten processing variables können nun auch in Signalverarbeitungen in Expectator verwendet werden. Diese ermöglichen die Definition und Verwendung von benutzerdefinierten Konstanten, die innerhalb von Signalverarbeitungen referenziert werden können.
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Data > Select > By selected expectations unterstützt nun zusätzlich die Berücksichtigung der Verfügbarkeit aller benötigten Channels und Attribute und nicht nur der definierten Erwartungsdomänen.
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Nach der Plausibilitätsprüfung kann nun im Tab „Postprocessing“ eine neue Ergebnistabelle erzeugt werden. Die Funktionalität wird über die Option „Check Result Table“ aktiviert. Die Tabelle kann optional in einer separaten Figur angezeigt werden.
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Mit OutlierDetection wurde eine neue Erwartungsmethode hinzugefügt.
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Data > Plot erzeugt nun bei der Auswahl mehrerer Datensätze separate Darstellungen gruppiert nach Channel beziehungsweise Datensatz.
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Selektorbasierte Erwartungsdomänen können nun per Doppelklick bearbeitet werden.
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(SI-384) Die Listen Expectations und Data unterstützen nun nicht eindeutige Namen. Dadurch werden Probleme vermieden, die in früheren Versionen bei Data > Select > By selected expectations und Expectations > Select > By selected data auftreten konnten.
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(SI-385) Es wird nun eine Warnung ausgegeben, wenn das in einer kalibrierten ScalarWithinInterval-Erwartung referenzierte Attribut nicht gefunden wird und stattdessen automatisch das erste verfügbare Attribut ausgewählt wird.
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Es wurde ein Problem behoben, das die Verwendung von als MATLAB-Strings mit doppelten Anführungszeichen gespeicherten Attributen in selektorbasierten Erwartungsdomänen verhinderte.
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Im Standard HTML Report (Tab „Postprocessing“ > Execute functions > Standard HTML report) wurden alle ausgewerteten Kanäle fälschlicherweise als „Unplausible channels“ deklariert. Dieses Problem wurde behoben und das neue Feld „Evaluated channels“ stellt diese Information nun korrekt dar.
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(SI-384) Es wurde ein Problem beim Filtern von Data oder Expectations über die Filterfelder oberhalb der Listen behoben, bei dem das Eingabefeld während der Aktualisierung der Listen den Fokus verlieren konnte.
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Die Schaltflächen zum Zoomen, Verschieben und für ähnliche Navigationsfunktionen wurden aus den Dialogen zur Erwartungskalibrierung entfernt, da diese Funktionen bereits durch MATLAB-Achsen bereitgestellt werden.
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Mehrere interne Anpassungen verbesserten die Reaktionsgeschwindigkeit der Dialoge zur Erwartungskalibrierung.
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Die Erstellung des Standard HTML Reports (Tab „Postprocessing“ > Execute functions > Standard HTML report) wurde deutlich beschleunigt, sofern die Parallel Computing Toolbox™ verfügbar ist.
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Es wurde ein Problem in Data > Plot behoben, das auftreten konnte, wenn die ausgewählten Datensätze unterschiedliche Kanäle enthielten.
Allgemein
- Filterfelder der Benutzeroberflächenkomponente UniversalList unterstützen nun die Verwendung von Wildcards. Diese Filter kommen in verschiedenen Dialogen und grafischen Benutzeroberflächen der Software zum Einsatz.
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Mit ssconvertfromts steht eine neue Hilfsfunktion für Signalverarbeitungsketten zur Verfügung, die nicht äquidistante Zeitreihenkanäle in äquidistante Kanäle umwandelt und automatisch eine geeignete Abtastrate bestimmt.
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Die Hilfsfunktion ssConditionalSetNan unterstützt nun auch nicht äquidistante Zeitreihenkanäle.
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Es wurde ein Problem behoben, das beim Umwandeln logischer Kanäle in Matrizen mittels der Hilfsfunktion ss2mat auftreten konnte.
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Die Behandlung von Fehlern, Warnungen und Informationsmeldungen wurde in allen Tools überarbeitet und vereinheitlicht. Entsprechende Meldungen werden nun direkt in der grafischen Benutzeroberfläche dargestellt.
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Die Robustheit der Hilfsfunktion ssarith bei der Auswertung von Expressions mit nicht äquidistanten Zeitreihen wurde verbessert.
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